Kategorie: Das besondere Objekt

Gemälde zeigt Steinbrucharbeit in den Königshainer Bergen

Fundstück der Woche am 24.10.2012

„Königshainer Steinbruch“ betitelte Günter Hain das etwa 36 x 45 cm große Gemälde, dass in der Dauerausstellung des Granitabbaumuseum Königshainer Berge hängt. Es entstand 1949 im Thadenbruch und zeigt Steinarbeiter beim Transport von Steinen aus dem Steinbruch. Es ist genau jener Moment dargestellt, in dem die Kette an der Laufkatze des Kabelkranes in Position gebracht wird, um einen Granitbrocken anzuhängen. In der rechten oberen Ecke ist ein Kranhaus zu erkennen. Im Steinbruch selbst sind andere Arbeiter mit Pressluftbohrern beschäftigt. Aufgrund von charakteristischen Eigenarten des Steinbruchs ist er genau zu bestimmen.

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Puppentheater nicht nur für kleine Besucher

Fundstück der Woche am 04.04.2012

„Byli Jsme A Budem!“ (Wir waren und werden sein) steht über der ca. 150cm x 80cm x 150cm großen Puppenbühne geschrieben. Die Bühne befindet sich samt Marionetten, Bühnenbildern und Bühnenmöbeln seit dem Jahr 2000 im Bestand des Dorfmuseums Markersdorf und wurde fünf 5 Monate lang restauriert. Dabei stellte sich heraus, dass das Puppentheater aus ursprünglich zwei Theatern zusammengesetzt wurde und aus den Jahren zwischen 1918 und 1930 stammt.

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Vor dem eisigen Genuss muss gedreht werden

Fundstück der Woche 2.8.2010

Im Ackerbürgermuseum Reichenbach steht eine Eismaschine – zum Kurbeln. Erfunden hat sie eine amerikanische Hausfrau.

Die Sonne brennt, es ist heiß, ganz Deutschland schwitzt! Was ist zur Abkühlung besser geeignet als ein herrlich kaltes Eis. Im Ackerbürgermuseum Reichenbach befindet sich eine Kurbel-Eismaschine, die die Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts mit dieser Erfrischung versorgte.

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Hauptgeschäft war der Drogenhandel

Fundstück der Woche am 19.12.2012

Im Ehrenkranz prangt eine große 50. Doch nicht für eine Goldene Hochzeit, sondern für ein 50-jähriges Firmenjubiläum wurde der Ranftbecher aus rotem Überfangglas angefertigt. Er stammt aus dem Jahre 1916 und steht für die erfolgreiche Farbglasproduktion in Reichenbach.

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Ein Hahn grüßt die Sonne

Fundstück der Woche 29.3.2010

Walter Rhaue verwendet den Hahn als Symbolfigur

Eine lächelnde, grünlich gelbe Sonne blickt auf einen in himmelblau gehaltenen Hahn, der sich dem Himmel mit einem Schrei entgegen reckt. Dieses morgendliche Motiv ziert einen 23,5 cm großen Teller des Görlitzer Töpfers Walter Rhaue, der sich im Depot des Dorfmuseums Markersdorf befindet.

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Wie die Wespentaille erfunden wurde

Fundstück der Woche am 10.10.2012

Das 19. Jahrhundet zeigte bis in die zweite Hälfte hinein ein Abbild der Modegeschichte seit der Antike: Während des Empire waren antikisierende, leichte Kleider mit einer klaren Linie én vogue. Sie verzichteten auf Korsett, Perücke und schwere Stoffe. Nach dem Wiener Kongress 1815 wandelte sich die Mode und wartete mit so aufgeschlossenen „modernen“ Neuschöpfungen wie dem ersten Hosenrock auf.

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Die Geheimnisse der Fächersprache

Fundstück der Woche 7.9.2011

Unaussprechbares sagte in früheren Zeiten der Fächer

„Ich suche Bekanntschaft“ oder „Ich möchte mit Dir sprechen“, aber auch „Ich möchte, dass du mich in Ruhe lässt“ oder „Ich liebe einen anderen“ – Worte, die unausgesprochen dennoch ihren Adressaten erreichten. Heute gänzlich vergessen, gehörte die Fächersprache zur Ausbildung jeder künftigen Dame und fand auf Bällen und anderen Gesellschaften Anwendung. Das Fundstück der Woche aus dem Dorfmuseum Markersdorf ist ein Faltfächer, der um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert angefertigt wurde. Er stammt bereits aus der Endzeit der Fächerbenutzung, in der der Fächer zunehmend zum bloßen Accessoire verkam bis er schließlich ganz aus der Mode verschwand.

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Abzeichen eines preußischen Postbeamten

Fundstück der Woche 2.3.2011

Postbeamte trugen bis 1918 dieses Hoheitsabzeichen

Die Reichsgründung im Jahre 1871 bedeutete nicht nur einen Zusammenschluss der einzelnen deutschen Teilstaaten, sondern brachte unter anderem auch eine Vereinheitlichung der Posttarife mit sich. Im am 1.1.1871 in Kraft getretenen „Gesetz über das Posttaxwesen im Gebiet des Deutschen Reiches“ wurden unter anderem das Porto für Briefe, das Paketporto, das Porto für Wertsendungen und auch die Provision für Zeitungen festgelegt.

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Die Truhe des Grafen von Roon

Truhe-21

Schloss Krobnitz bei Reichenbach hat sich seit dem Abschluss der Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2005 zu einer festen Größe im kulturellen Angebot des Landkreises entwickelt.

Allein im Jahr 2013 besuchten mehr als 11.500 Gäste die angebotenen Ausstellungen und Veranstaltungen. So oft bei vielen Besuchern die Begeisterung über das schöne Ambiente von Schloss und Park zum Ausdruck kommt, so oft wird auch die Frage nach dem Verbleib des einstigen Interieurs des Hauses gestellt. Zumeist macht sich Bedauern breit, wenn dann bei einer Führung vom nahezu vollständigen Verlust der Inneneinrichtung berichtet wird.

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Hauptbuch-Journal der Firma Königshainer Granitwerke Bruno Jenichen GmbH

FundstueckJuli

Ende der 1880er Jahre hatte der Bauunternehmer und Landbesitzer Carl Besser einen Steinbruchbetrieb gegründet, der 1912 von Berthold Königsberger erworben wurde. Königsberger war jüdischer Kaufmann und Steinbruchbesitzer aus Breslau. Nach seiner Enteignung führte zwischen 1938 und 1939 die Basaltwerk und Kunststeinfabrik Bischofsheim v. d. Rhön Victor Hoesch den Betrieb unter dem Namen Königshainer Granitwerke Victor Hoesch Königshain O./L. Am 11.9.1939 schließlich wurden die Steinbrüche mit allem Grundbesitz und allen Maschinen an den Bautzener Steinbruchunternehmer Bruno Jenichen veräußert. Ihm gehörten fortan die Brüche I, II, III und IV. Das Unternehmen trug nun den Namen Königshainer Granitwerke Bruno Jenichen GmbH.

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Der Mann an Napoleons Seite

Marschall Duroc

Der 23. Mai 2013 ist ein ganz besonderes Datum für Markersdorf. An diesem Tag jährt sich der Todestag des französischen Generals Géraud Christophe Michel Duroc zum 200. Mal. Duroc war nicht nur General der französischen Armee, er war vielmehr: Herzog von Friaul, Großmarschall des Palastes und engster Freund Napoleon Bonapartes.

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