Kategorie: Aktuelles

die neue Museumspädagogin stellt sich vor

Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Mein Name ist Beate Neumann und seit 1.Dezember 2017 bin ich als Nachfolgerin von Frau Langner als Museumspädagogin im Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund tätig. Gebürtig aus Bautzen bin ich auf einem Dorf im sorbischen Gebiet aufgewachsen. Die Mischung aus sozialem und kulturellen begleitetet und begeistert mich bereits seit frühester Jugend, dadurch habe ich viel im ehrenamtlichen Bereich der Soziokultur mit Kindern und Jugendlichen sowie Behinderten gearbeitet. Nach meinem Studium der Germanistik-Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Musikwissenschaften in Dresden, beschloss ich meinen Masterabschluss im Kulturmanagement in Görlitz zu absolvieren. Danach war ich in einem kleinen privaten Museum tätig und unterstützte das Unternehmen bei museumspädagogischen Tätigkeiten. Da ich Freilichtmuseen in Lettland und Litauen kennen und lieben gelernt habe, kristallisierte sich nach und nach heraus, in welcher Art von Museen ich gern tätig werden möchte. Am spannendsten für mich ist es, als Museumspädagogin zu arbeiten. Zum einen, weil man Wissen für jede Altersgruppe aufbereitet und vermittelt. Zum anderen, weil man selbst dabei nie auslernt und gleichermaßen seine eigene Begeisterung für Kunst und Kultur an andere übertragen kann. Für den Museumsverbund zukünftig als Museumspädagogin tätig zu werden, ist daher für mich besonders spannend, weil es gilt vier im Inhalt verschiedene Museen mit pädagogischen Programmen zu füllen und für diese besondere Einheit an Museen im Kulturraum tätig zu werden.


Blick in die Zukunft – Kulturelles Erbe neu erleben

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Seit März 2017 stehen wir in regem Kontakt mit unseren polnischen Kollegen vom Muzeum Ceramiki w Bolesławcu. Wir haben darüber diskutiert, wie wir in unseren Museen dem digitalen Zeitalter besser entsprechen können. Das sächsisch-polnische Kleinprojekt "Blick in die Zukunft - Kulturelles Erbe neu erleben" soll den Besuchern die Chance geben, unsere Museen in der Grenzregion mit Hilfe moderner Medientechnik völlig neu erleben zu können. Die Nutzung moderner Technologien wird das Museumsangebot sinnvoll ergänzen u. gleichzeitig die Möglichkeit eines virtuellen Besuchs schaffen. Die Projektpartner möchten neuste Entwicklungen nutzen, um das gemeinsame kulturelle Erbe für alle, auch für die junge Generation, erlebbarer und attraktiver zu gestalten. Damit unterstützen wir die fortschreitende Digitalisierung, insbesondere im ländlichen Raum. Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union über das Kooperationsprogramm INTERREG PL/SN 2014-2020. Antragsteller: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH Projektpartner: Muzeum Ceramiki w Bolesławcu Laufzeit des Projektes: 01.09.2017 – 31.08.2018
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Sonderausstellung „Kalender- Begleiter durchs Jahr“

Ackerbürgermuseum Reichenbach, 13.08.- 09.03.2018

Schon unsere ältesten Vorfahren waren gezwungen, Ordnung in den Ablauf der Zeit zu bringen. Natürliche Gegebenheiten wie der Wechsel von Tag und Nacht, die immer wiederkehrende Abfolge der Jahreszeiten oder die sich wandelnden Lichtgestalten des Mondes gaben Anhaltspunkte. Am Ende läuft es immer darauf hinaus, die Länge des Jahres (heute sagen wir: die Dauer des Umlaufs der Erde um die Sonne) möglichst genau zu bestimmen und eine sinnvolle und praktische Unterteilung zu finden. Da ein Jahr ungefähr 12 Mondzyklen lang ist, hat sich die Zwölfzahl der Monate („Monde“) ergeben. Die Zeit zwischen zwei Vollmonden wiederum beträgt ungefähr 29 Tage, die sich relativ gut in vier Abschnitte zu je 7 Tagen einteilen lässt. So entstand wohl die Woche, die schon bei den alten Babyloniern und Ägyptern in Gebrauch war. Da aber weder Mondumläufe noch Tage ganzzahlig in einem Jahr unterzubringen sind, war Erfindungsreichtum gefragt! Viele Völker entwickelten so ihre jeweils eigenen Kalendersysteme.

Buch “Heimat bleibt – Vertriebene Familien kehren zurück”

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Das Buch "Heimat bleibt - Vertriebene Familien kehren zurück" ist ab sofort im Museumsshop Schloss Krobnitz und Online erhältlich.
Weitere Infos zum Buch finden Sie in unserem Onlineshop.


Sonderausstellung “Zu Tisch”

im Schloss Krobnitz, 03.07.2016 - 30.04.2017- verlängert bis 31.12.2017

Tischkultur und Tafelsitten prägten einen Großteil des adeligen und bürgerlichen Lebens vergangener Jahrhunderte. Mit dem gesellschaftlichen Wandel im 19. Jahrhundert und dem immer stärker hervortretenden Bürgertum vollzogen sich auch Änderungen im alltäglichen Zusammenleben der Menschen, die teilweise bis heute nachwirken.

Begeben Sie sich in dieser Sonderausstellung auf eine kleine Reise in die Vergangenheit und entdecken Sie, was Essen und Trinken für unsere Vorfahren bedeuteten und wie sie sich seit der Zeit des Biedermeiers wandelten. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm und museumspädagogische Angebote ergänzt.

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