Dienstag, 1. August 2017

Sonderausstellung “„Kalender- Begleiter durchs Jahr“

Ackerbürgermuseum Reichenbach, 13.08.- 12.08.2018

Schon unsere ältesten Vorfahren waren gezwungen, Ordnung in den Ablauf der Zeit zu bringen. Natürliche Gegebenheiten wie der Wechsel von Tag und Nacht, die immer wiederkehrende Abfolge der Jahreszeiten oder die sich wandelnden Lichtgestalten des Mondes gaben Anhaltspunkte. Am Ende läuft es immer darauf hinaus, die Länge des Jahres (heute sagen wir: die Dauer des Umlaufs der Erde um die Sonne) möglichst genau zu bestimmen und eine sinnvolle und praktische Unterteilung zu finden. Da ein Jahr ungefähr 12 Mondzyklen lang ist, hat die Zwölfzahl der Monate („Monde“) ergeben. Die Zeit zwischen zwei Vollmonden wiederum beträgt ungefähr 29 Tage, die sich relativ gut in vier Abschnitte zu je 7 Tagen einteilen lässt. So entstand wohl die Woche, die schon bei den alten Babyloniern und Ägyptern in Gebrauch war. Da aber weder Mondumläufe noch Tage ganzzahlig in einem Jahr unterzubringen sind, war Erfindungsreichtum gefragt! Viele Völker entwickelten so ihre jeweils eigenen Kalendersysteme.