Die Gerüste im Dorfmuseum Markersdorf sind gefallen

Die Zeit der Baustelle ist vorbei. Die Räume im Dorfmuseum Markersdorf sind uneingeschränkt begehbar. Damit können wir unsere Besucher auch wieder an den Wochenenden empfangen.

Es gelten ab sofort wieder die üblichen Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 16.00 Uhr


Veränderte Öffnungszeiten im Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund

Ab sofort gelten im Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund folgende Öffnungszeiten:

Dorfmuseum Markersdorf:
Di - So von 10.00 - 16.00 Uhr geöffnet

Schloss Krobnitz:
Di - So von 10.00 - 16.00 Uhr geöffnet

Granitabbaumuseum Königshainer Berge:
Geschlossen.
Wir öffnen wieder am 05.04.2016

Ackerbürgermuseum Reichenbach:
So von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet


Sonderausstellung “Spiel Mit!”

im Dorfmuseum Markersdorf, 29.11.2015 – 30.04.2016

Ob Puppenwagen, Baukasten oder Brettspiel – Spiele machen Spaß, sind lehrreich und regen die Phantasie an. Wer Lust zum Spielen und Entdecken hat, ist in der Sonderausstellung genau richtig!

Die Ausstellung wird bis zum 30.04.2016 verlängert!


Sonderausstellung „Petroleumlampen – Romantik der Gründerzeit“

im Ackerbürgermuseum Reichenbach, 16.05.2015 - 28.02.2016

Die Sonderausstellung zeigt in vielen Stücken aus der Sammlung Dieter Brückner, Görlitz, die Vielfalt an Petroleumlampen, vor allem aus der Gründerzeit.


Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


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