Sonderausstellung “Mit Nadel und Faden”

Dorfmuseum Markersdorf, 17.09. – 20.12.2017

„Handwerk hat goldenen Boden“ heißt es in einem Sprichwort. Als Auftakt für eine Ausstellungsreihe zu verschiedenen Handwerksberufen, stellen sich in dieser Sonderausstellung die Schneider vor. Lernen Sie die Werkzeuge dieses Berufsstandes kennen und entdecken Sie, welcher Aufwand in Maßkleidung steckt.

Sonderausstellung “„Kalender- Begleiter durchs Jahr“

Ackerbürgermuseum Reichenbach, 13.08.- 12.08.2018

Schon unsere ältesten Vorfahren waren gezwungen, Ordnung in den Ablauf der Zeit zu bringen. Natürliche Gegebenheiten wie der Wechsel von Tag und Nacht, die immer wiederkehrende Abfolge der Jahreszeiten oder die sich wandelnden Lichtgestalten des Mondes gaben Anhaltspunkte. Am Ende läuft es immer darauf hinaus, die Länge des Jahres (heute sagen wir: die Dauer des Umlaufs der Erde um die Sonne) möglichst genau zu bestimmen und eine sinnvolle und praktische Unterteilung zu finden. Da ein Jahr ungefähr 12 Mondzyklen lang ist, hat die Zwölfzahl der Monate („Monde“) ergeben. Die Zeit zwischen zwei Vollmonden wiederum beträgt ungefähr 29 Tage, die sich relativ gut in vier Abschnitte zu je 7 Tagen einteilen lässt. So entstand wohl die Woche, die schon bei den alten Babyloniern und Ägyptern in Gebrauch war. Da aber weder Mondumläufe noch Tage ganzzahlig in einem Jahr unterzubringen sind, war Erfindungsreichtum gefragt! Viele Völker entwickelten so ihre jeweils eigenen Kalendersysteme.

Sonderausstellung “Die Mittwochsmaler”

Schloss Krobnitz, 21.05. bis 15.10.2017
Teilnehmer am Kurs Malerei und Grafik der Volkshochschule Dreiländereck stellen sich mit ihren Arbeiten vor.
Die Ausstellung umfasst Arbeiten der letzten Jahre, die im Kurs, aber auch selbständig in Eigenregie entstanden sind und bietet somit einen interessanten, vielseitigen und anregenden Querschnitt. Verschiedene Techniken der Malerei und Grafik werden für die bildnerische Gestaltung genutzt. Neben thematisch gebundenen Arbeiten wird der freien Gestaltung besonders viel Raum gegeben, ohne die Weiterentwicklung bei der Aneignung bildkünstlerischer Mittel sowie die Beherrschung des Handwerks zu vernachlässigen. Individuelle Besonderheiten werden gefördert und gefordert.

Buch “Heimat bleibt – Vertriebene Familien kehren zurück”

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Das Buch "Heimat bleibt - Vertriebene Familien kehren zurück" ist ab sofort im Museumsshop Schloss Krobnitz und Online erhältlich.
Weitere Infos zum Buch finden Sie in unserem Onlineshop.


Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


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