Dorfmuseum Markersdorf

Das Dorfmuseum Markersdorf bleibt im Dezember geschlossen.

Die gebuchten Weihnachtsprojekte finden statt.


Sonderausstellung “Wasser ist Leben”

Schloss Krobnitz, 28.10.2017- 06.04.2018

Wie Wasser sich in unserem täglichen Leben als Lebensspender hervortut, zeigt Hobbymaler Klaus Fritz aus Ebersbach-Neugersdorf im Schloss Krobnitz. Zu sehen sind Landschaften und Stillleben in Acryl, Aquarell und Pastell.

Blick in die Zukunft – Kulturelles Erbe neu erleben

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Seit März 2017 stehen wir in regem Kontakt mit unseren polnischen Kollegen vom Muzeum Ceramiki w Bolesławcu. Wir haben darüber diskutiert, wie wir in unseren Museen dem digitalen Zeitalter besser entsprechen können. Das sächsisch-polnische Kleinprojekt "Blick in die Zukunft - Kulturelles Erbe neu erleben" soll den Besuchern die Chance geben, unsere Museen in der Grenzregion mit Hilfe moderner Medientechnik völlig neu erleben zu können. Die Nutzung moderner Technologien wird das Museumsangebot sinnvoll ergänzen u. gleichzeitig die Möglichkeit eines virtuellen Besuchs schaffen. Die Projektpartner möchten neuste Entwicklungen nutzen, um das gemeinsame kulturelle Erbe für alle, auch für die junge Generation, erlebbarer und attraktiver zu gestalten. Damit unterstützen wir die fortschreitende Digitalisierung, insbesondere im ländlichen Raum. Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union über das Kooperationsprogramm INTERREG PL/SN 2014-2020. Antragsteller: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH Projektpartner: Muzeum Ceramiki w Bolesławcu Laufzeit des Projektes: 01.09.2017 – 31.08.2018

Polnisch
Spojrzenie w przyszłość - dziedzictwo kulturowe przeżywane na nowo Od marca 2017r. wzmożyliśmy kontakty do naszego polskiego Partnera, Muzeum Ceramiki w Bolesławcu. Dyskutowaliśmy na temat, w jaki sposób powinniśmy polepszyć jakość naszych muzeów, aby dopasować je do cyfrowej epoki. Nasz wspólny polsko-saksoński Mały Projekt „Spojrzenie w przyszłość - dziedzictwo kulturowe przeżywane na nowo“ ma dać szanse odwiedzającym z pomocą nowoczesnych technologii odkryć nasze muzea na nowo. Wykorzystanie nowoczesnych technologii będzie w sensowny sposób uzupełniało ofertę muzealną oraz jednocześnie umożliwi wirtualną wizytę w muzeum. PP chcą wykorzystać najnowsze innowacje w celu nadania doświadczalnej i atrakcyjniejszej formy wspólnemu dziedzictwu kulturowemu, które ma być dostępne dla wszystkich pokoleń. Tym sposobem wspieramy postęp digitalizacji, w szczególności na przestrzeni wiejskiej. Ten projekt dostał dofinansowanie Unii Europejskiej poprzez Program Współpracy INTERREG Polska-Saksonia 2014-2020. Wnioskodawca: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH Pertner projektu: Muzeum Ceramiki w Bolesławcu Czas trwania projektu: 01.09.2017 – 31.08.2018

Vergabebekanntmachung
die Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH beabsichtigt im Rahmen des deutsch-polnischen Kleinprojektes „Blick in die Zukunft - Kulturelles Erbe neu erleben“ die Leistung „Erstellung von 3D-Visualisierungen für Museumslandschaften“ für die Museumsstandorte Dorfmuseum Markersdorf, Schloss Krobnitz, Ackerbürgermuseum Reichenbach/O.L. und Granitabbaumuseum Königshainer Berge zu vergeben. Leistungsfähige Unternehmen (EU), die sich an der Ausschreibung beteiligen wollen, werden gebeten, ihre Teilnahmebereitschaft bis zum 29.09.2017 beim Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH anzuzeigen. Die Ausschreibungsunterlagen werden nach Fristablauf an die teilnehmenden Unternehmen gesandt. Verhandlungs- und Vertragssprache ist Deutsch. Das Projekt wird durch die Europäisch Union mit Unterstützung der Euroregion Neisse e.V. über den Kleinprojektefonds das Kooperationsprogramm INTERREG PL/SN 2014-2020 gefördert.

Sonderausstellung “Mit Nadel und Faden”

Dorfmuseum Markersdorf, 17.09. – 20.12.2017

„Handwerk hat goldenen Boden“ heißt es in einem Sprichwort. Als Auftakt für eine Ausstellungsreihe zu verschiedenen Handwerksberufen, stellen sich in dieser Sonderausstellung die Schneider vor. Lernen Sie die Werkzeuge dieses Berufsstandes kennen und entdecken Sie, welcher Aufwand in Maßkleidung steckt.

Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


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