Konzert zum Muttertag

8. Mai 2016 "Alte Schmiede" Krobnitz

" Eine Frau wird erst schön durch die Liebe"

Konzert zum Muttertag mit Florian Mayer (Violine) und Hans- Richard Ludewig (Klavier).

Kartenvorverkauf im Schloss Krobnitz- Tel.035828 88700, Stadtinformation Reichenbach- Tel.035828 88790 oder bei der ENO in Görlitz, Elisabethstraße 40- Tel. 03581 3290134


Das 4. Oberlausitzer Gartenfest

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findet in diesem Jahr vom 16.- 18. September 2016 in Krobnitz statt.

Das aktuelle Programm folgt demnächst.


Sonderausstellung “Vielfalt und Schönheit”

im Ackerbürgermuseum Reichenbach, 20.03. ‒ 30.09.2016

Die Welt der verzierten Eier ist unendlich, ist vielgestaltiger als gemeinhin angenommen. Die Sonderschau präsentiert eine ansprechende Auswahl aus der Sammlung der Familie Lübke aus Löbau.


Granitabbaumuseum Königshainer Berge bleibt vorerst geschlossen

Das Granitabbaumuseum wurde kürzlich durch Vandalismus schwer beschädigt. Die geplante Eröffnung am 17. April muss daher verschoben werden. Wir werden den Termin rechtzeitig bekannt geben. Führungen für angemeldete Gruppen und museumspädagogische Projekte finden jedoch statt und können unter 0171/7062673 gebucht werden.


Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


weitere Museen in der Region