Sonderausstellung und Aktionstag “Zu Tisch”

im Schloss Krobnitz, 03.07.2016 - 30.04.2017

Tischkultur und Tafelsitten prägten einen Großteil des adeligen und bürgerlichen Lebens vergangener Jahrhunderte. Mit dem gesellschaftlichen Wandel im 19. Jahrhundert und dem immer stärker hervortretenden Bürgertum vollzogen sich auch Änderungen im alltäglichen Zusammenleben der Menschen, die teilweise bis heute nachwirken.

Begeben Sie sich in dieser Sonderausstellung auf eine kleine Reise in die Vergangenheit und entdecken Sie, was Essen und Trinken für unsere Vorfahren bedeuteten und wie sie sich seit der Zeit des Biedermeiers wandelten. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm und museumspädagogische Angebote ergänzt.

Eröffnung am 03. Juli 2016 um 13.30 Uhr


Sonderausstellung “Spotkanie- Begegnungen”

15.05.- 28.08.2016 Dorfmuseum Markersdorf

Die Sonderausstellung zeigt Keramiken internationaler Künstler aus Deutschland, Polen, Italien, der Ukraine, Österreich, den USA, Lettland, Tschechien und der Schweiz. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V., dem Landesverband Künstlerhäuser Sachsen e.V. und dem Internationalen Keramikzentrum Boleslawiec/ Bunzlau.

Alle Gäste sind zur Ausstellungseröffnung am 15. Mai 2016 ab 14.00 Uhr herzlich eingeladen.


Das 4. Oberlausitzer Gartenfest

a1_plakat_krobnitz_2016_web-1_1

findet in diesem Jahr vom 16.- 18. September 2016 in Krobnitz statt.

Das aktuelle Programm folgt demnächst.


Sonderausstellung “Vielfalt und Schönheit”

im Ackerbürgermuseum Reichenbach, 20.03. ‒ 30.09.2016

Die Welt der verzierten Eier ist unendlich, ist vielgestaltiger als gemeinhin angenommen. Die Sonderschau präsentiert eine ansprechende Auswahl aus der Sammlung der Familie Lübke aus Löbau.


Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


weitere Museen in der Region