Sonderausstellung- “Hausrat um 1900″

im Ackerbürgermuseum Reichenbach, 19.11.16- 12.03.2017

Die Altersspuren und stilistischen Besonderheiten der Haushaltsdinge erzählen vom Leben und Wirken der Menschen in früherer Zeit.
Die Gegenstände sprechen zu uns. Sie vermitteln eine Vorstellung davon, wie schön und über Jahrhunderte praktikabel durchdacht die Dinge ihre Form erhielten. Sie sprechen auch davon wie anstrengend und zeitaufwendig mitunter die Arbeit im Hause war. Überraschend? Nein! Trotz Elektrizität und Digitalisierung haben sich die Gebrauchsgegenstände bis heute ihre Form im Wesentlichen erhalten.

Buch “Heimat bleibt- Vertriebene Familien kehren zurück”

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Das Buch "Heimat bleibt- Vertriebene Familien kehren zurück" ist ab sofort im Museumsshop Schloss Krobnitz und Online erhältlich.
Weitere Infos zum Buch finden Sie in unserem Onlineshop.


Sonderausstellung “Oh es riecht gut…”

im Dorfmuseum Markersdorf, 27.11.2016 – 30.04.2017

„In der Küche riecht es lecker, ähnlich wie beim Zuckerbäcker…“ heißt es in dem bekannten Weihnachtslied. Die Sonderausstellung widmet sich den süßen Dingen, die die heimische Küche in den vergangenen 150 Jahren hervorbrachte – egal ob Eis, Kuchen oder andere süße Naschereien.

Sonderausstellung “Heimat bleibt- Vertriebene Familien kehren zurück”

im Schloss Krobnitz, 22.10.2016- 26.03.2017

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in einigen europäischen Ländern die deutsche Bevölkerung nahezu vollständig vertrieben und deren Vermögenswerte enteignet. In den Jahren des Kalten Krieges und eines geteilten Europas war an eine Rückkehr in die ehemaligen Heimatgebiete nicht zu denken. Doch wie veränderten die politischen Entwicklungen der Jahre nach 1989/90 diese Situation und wie sieht die Lage heute aus? Diesen spannenden Fragen widmete sich ein zweijähriges Forschungsprojekt, dessen Ergebnisse in dieser Ausstellung sowie einem Begleitbuch präsentiert und während des Kolloquiums, 22. Oktober 2016 ab 14.00 Uhr diskutiert werden.

Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


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