Broschüre als Wegweiser zu den Stätten der Reformation

EIN WEGWEISER ZU STÄTTEN DER REFORMATION” in der Oberlausitz, Nordböhmen und Niederschlesien (deutsch, polnisch und tschechisch).

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Öffnungszeiten zu Weihnachten und Jahreswechsel

Schloss Krobnitz und Dorfmuseum Markersdorf

22.12. - 26.12.14 geschlossen

27.12. - 28.12.14 von 10.00- 16.00 Uhr geöffnet

29.12. - 01.01.15 geschlossen

Ackerbürgermuseum Reichenbach

22.12. - 26.12.14 geschlossen

27.12. - 28.12.14 von 13.00- 16.00 Uhr geöffnet

29.12. - 01.01.15 geschlossen


Sonderausstellung “Walter Rhaue ein berühmter Görlitzer”

im Ackerbürgermuseum Reichenbach, 11.10.2014 - 01.03.2015

Diese Kabinettausstellung ist dem Meister der Töpferkunst Walter Rhaue gewidmet.
Schwerpunkt sind hierbei seine Kachelmotive. Sie sind besonders geeignet, um vorrangig Motive der Volkskunst auf eigene Weise zu dokumentieren. Beeindruckend ist neben der handwerklichen Perfektion der sicher unerschöpfliche Ideenreichtum und seine lockere und zugleich disziplinierte Gestaltung. Zweidimensionales dominiert vor reliefartigen Arbeiten.

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Sonderausstellung “Süße Oberlausitz”

im Schloss Krobnitz, 19.10. 2014- 17.05.2015

Wer isst sie nicht gern: Schokolade, Zwieback, Eis, Pfefferkuchen, Quarkkeulchen, Liebesperlen, Baumkuchen oder Kekse? All diese Produkte kennzeichnen nicht nur die Süßwarenabteilungen der Einkaufsmärkte weltweit, sondern wurden und werden heute noch in der Oberlausitz hergestellt.
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Die Region Oberlausitz-Niederschlesien

Die Oberlausitz liegt im Osten des Freistaates Sachsen. Zwischen den Flüssen Pulsnitz und der Lausitzer Neiße erstreckt sich eine interessante Kulturlandschaft, die mit uralten Städten und einem einmaligen Naturerlebnis jeden Besucher sofort in ihren Bann schlägt.

Während im Süden die Bergwelt des Zittauer und Lausitzer Gebirges zum Wandern einlädt, lässt sich das nördlich angrenzende Heide- und Teichgebiet am Besten mit dem Fahrrad erkunden. Ein sehr gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz ist der Garant für erlebnisreiche Unternehmungen.

Freunde der Architektur kommen in den oberlausitzer Städten auf ihre Kosten. Von der Gotik bis zum modernen Bauen sind alle Stilepochen in reichem Maße vertreten. Zahlreiche Einflüsse aus Schlesien, Sachsen, Böhmen und Preußen haben hier ihre Spuren hinterlassen und gaben den städtebaulichen Ensembles ihr unverwechselbares Profil.

Historisch betrachtet stellte die Oberlausitz über viele Jahrhunderte einen Sonderfall innerhalb des Deutschen Reiches dar. Durch ihre häufig wechselnde Zugehörigkeit zu den sie umgebenden Territorialgewalten entwickelte sie sich zu einer "Ständerepublik", die weitgehende Befugnisse zur Gestaltung einer eigenständigen Politik besaß. Weder unter den branden-
burgischen Markgrafen, den böhmischen Königen oder den sächsischen Kurfürsten musste diese Sonderrolle aufgegeben werden.

Einen folgenschweren Eingriff in die Entwicklung der Oberlausitz stellte Teilung des Landes auf Grund der Beschlüsse des Wiener Kongresses im Jahr 1815 dar. Sachsen hatte auf Seite Napoleons gekämpft und musste als Kriegsverlierer große Teile seines Territoriums an Preußen abtreten. So auch den nördlichen Teil der Oberlausitz, der dem niederschlesischen Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet wurde.

Nach 1945 wurden die beiden Landesteile wieder vereinigt, jedoch kam der östlich gelegene Teil durch die neue Grenzziehung an Oder und Neiße zu Polen.
Die 135 Jahre währende Zugehörigkeit der preußischen Oberlausitz zu Niederschlesien und die Tatsache, dass sich nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46 zahlreiche Schlesier hier niederließen, fand in der Namensbildung der Region als Oberlausitz- Niederschlesien ihren Niederschlag.


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